
Die „Frühschicht für Mitteldeutschland“ ist ein Jugendbeteiligungsprojekt, bei dem Schüler die Möglichkeit bekommen, eigene Ideen für die Zukunft ihrer Region zu entwickeln. Dabei geht es darum, dass Jugendliche ihre Vorstellungen einbringen, gemeinsam an Projekten arbeiten und zeigen können, wie sie sich ihre Heimat in Zukunft vorstellen.
Bereits in der 9. Klasse waren wir zum ersten Mal an dem Projekt beteiligt. Damals konnten wir erste Erfahrungen sammeln und uns mit unseren eigenen Ideen einbringen. Zu diesem Zeitpunkt hätten wir wahrscheinlich noch nicht gedacht, dass wir einige Zeit später wieder die Möglichkeit bekommen würden, unsere Ideen weiterzuentwickeln und daraus ein eigenes Produkt entstehen zu lassen.
Im Oktober 2025 bekamen wir dann gemeinsam mit unserem OGA-Team und Herrn Hennig die Möglichkeit, unsere App-Idee im Rahmen der Frühschicht weiterzuentwickeln. Mit dabei waren Nino F., Mick V., Finn G., Finn Gö. und Max S. Gemeinsam konnten wir unsere eigenen Vorstellungen einbringen und an einer konkreten Idee arbeiten.
Los ging es am 20. August mit den ersten Entwürfen im BSZ Delitzsch. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits einen großen Teil unserer Idee ausgearbeitet. Am 21. August befragten wir unsere Zielgruppen, um herauszufinden, wie unsere Idee ankommt und ob es noch Punkte gab, die wir verbessern konnten. Anschließend wurde unser bisheriger Stand kurz bewertet.
Am Wochenende hatten wir die Möglichkeit, auch zu Hause weiter an unserer Idee zu arbeiten und letzte Veränderungen vorzunehmen. Dadurch konnten wir uns noch einmal in Ruhe Gedanken darüber machen, was wir an unserem Projekt verbessern oder ergänzen wollten.
Am 24. August fand schließlich das letzte Treffen statt. Wir trafen uns in Krostitz und arbeiteten gemeinsam mit den Schülern des BSZ Delitzsch am letzten Feinschliff unserer Idee. Anschließend stellten wir unser fertiges Produkt vor unserer Klasse vor.
Für uns war die Teilnahme an der Frühschicht eine besondere Erfahrung, vor allem weil wir das Projekt bereits aus der 9. Klasse kannten. Wir konnten unsere Erfahrungen aus der ersten Teilnahme nutzen und unsere eigenen Ideen diesmal noch weiterentwickeln. Gleichzeitig haben wir gelernt, wie wichtig Zusammenarbeit, gegenseitiges Feedback und das Überarbeiten von Ideen sind.
Insgesamt hat uns das Projekt viel Spaß gemacht und uns gezeigt, dass auch Jugendliche mit ihren Ideen etwas zur Zukunft ihrer Region beitragen können.
(Text: Nino F.; 10a)